Aus dem Team, Executive Search, Interview

Hochqualifiziert arbeiten und parallel studieren: Research Consultant bei Cyforwards

Mit einer 100-Prozent-Quote von Akademikern bietet Cyforwards seinen Kunden in jedem Prozessschritt hochwertige Ansprechpartner. Für Werkstudenten, Berufseinsteiger und Professionals ergeben sich durch das fordernde Umfeld beste Entwicklungsmöglichkeiten. Neben den fachlichen Fähigkeiten sind vor allem Kompetenzen im Aufbau von Netzwerken notwendig.

Sebastian Menzel studierte zunächst erfolgreich zum Bachelor of Arts in Philosophie und Volkswirtschaftslehre, bevor er bei Cyforwards als Research Consultant begann. Heute absolviert er parallel zu seinem Job einen Master of Business Administration.

Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen in der Doppelrolle und auf den ersten Veranstaltungen, die er im Auftrag der Cyforwards selbstständig besucht.

Sebastian, wie sieht Dein Tagesgeschäft als Research Consultant aus?

Meine Hauptaufmerksamkeit liegt auf der Identifikation und initialen Ansprache der für unser Netzwerk interessanten Kontakte. Ich verstehe mich als zwischenmenschliches Bindeglied zwischen unseren internen Projektverantwortlichen und den Kandidaten.

Durch meinen Arbeitsalltag stehe ich im ständigen Austausch mit neuen Menschen, unseren Kandidaten, meinem Team und zunehmend auch unseren Kunden.

Wo liegt dabei der Fokus als Research Consultant?

Im Vordergrund steht insbesondere unser Dienstleistungsgedanke; die Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Verständnis der jeweiligen Bedürfnisse und eine Evaluierung der individuellen Entwicklungsmöglichkeiten meiner Gesprächspartner. Dazu zählt die zielgerichtete Kommunikation derselben an entsprechender Stelle. Darüber hinaus ist es wichtig, aktuelle Branchentrends frühzeitig zu erkennen. So bewahren wir uns sowohl die Sprechfähigkeit und erkennen dahingehend auch neue Kundenanforderungen.

Der Schlüssel hierfür ist eine vertrauensvolle und verbindliche Kommunikation auf Augenhöhe gepaart mit der Fähigkeit die vorliegenden Gesamtzusammenhänge schnell zu entschlüsseln und deren Bedeutung für alle Beteiligten zu interpretieren.

Was macht Cyforwards für Dich besonders?

Das Leistungsangebot der Cyforwards umfasst nicht nur den Executive Search, sondern auch das People & Organizational Development. Warum sollte man die damit einhergehende Erfahrung nicht für die interne Mitarbeiter-Entwicklung nutzen?

Wenn es darum geht, vorhandenes Potenzial extern und intern optimal zu fördern, ist die Cyforwards in meinen Augen visionär.

Du studierst und bist parallel bei Cyforwards als Research Consultant tätig, wie verbindest Du diese Aufgaben?

Für mich persönlich ergeben sich nur positive Aspekte: Der hohe Grad an Flexibilität und die damit einhergehende Freiheit des selbstständigen Arbeitens ermöglichen mir eine optimale Vereinbarkeit von Studium und Beruf. Gleichzeitig ist die Akademikerquote bzw. der Bildungsstand innerhalb der Cyforwards bemerkenswert hoch. Das erleichtert uns (und im Gegensatz zu vielen Marktbegleitern) einen Austausch auf Augenhöhe mit unseren Gesprächspartnern. Daneben schafft es ein Verständnis für die individuellen Herausforderungen des interdisziplinären Teams.

Unser Geschäftsführer Benjamin Wittekind hat vor wenigen Jahren seinen eigenen MBA abgeschlossen. Dementsprechend groß ist die Unterstützung, die ich durch die Cyforwards bei meinem akademischen Werdegang erfahre. Sei es aufgrund inhaltlicher Inputs und Einblicke oder eben durch die bereits angesprochene Flexibilität.

Außerdem breche ich für das MBA-Programm meiner Hochschule eine Lanze – der Erfolg eines berufsbegleitenden Studiums verlangt schließlich nach einem Kanon aus Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Hochschule.

Die Kombination von Studium und Arbeit stellt für mich in dieser Konstellation weniger eine Herausforderung als vielmehr eine wechselseitige Bereicherung dar.

Was reizt Dich besonders an der Executive Search im Bereich Digitalisierung unterschiedlicher Sektoren?

Die Cyforwards steht als integrierte Organisations- und HR-Managementberatung im ständigen Austausch mit verschiedensten Führungskräften und Entscheidungsträgern. Die inhaltliche Flugebene ist dementsprechend hoch; die Dialoge werden geprägt von ihrer qualitativen Bedeutung.

Stets aufs Neue beeindruckt bin ich dabei von der Mannigfaltigkeit, die die Digitalisierung der öffentlichen Hand – in meinem Fall die innere Sicherheit – mit sich bringt.

Mir persönlich macht es viel Spaß, gemeinsam mit meinen Gesprächspartnern die Komplexität der aktuellen Herausforderung zu durchdringen. Aufgrund meiner beruflichen Möglichkeiten habe ich so einen direkten Impact auf die wichtigsten und drängendsten Themen unserer Gesellschaft.

Dass sich die individuellen Herausforderungen von Fall zu Fall unterscheiden und nach einer ebenso einzigartigen Herangehensweise verlangen, macht meinen beruflichen Alltag als Research Consultant und die Zusammenarbeit mit meinem Team so abwechslungsreich und reizvoll.

Wie hat Dich Cyforwards bei der Einarbeitung als Research Consultant unterstützt?

Meine ersten Tage und Wochen bei der Cyforwards waren geprägt von inhaltlichen und fachlichen Schulungen, Fort- und Weiterbildungen sowie zahlreichen Gesprächen mit unseren Branchenexperten.

Dabei hat mich die Geschäftsleitung sehr stark in das bestehende Wissensmanagement eingebunden, um ein tiefgreifendes Verständnis für die komplexe Umgebung der Cyforwards zu erlangen und sprechfähig im Umfeld der staatlichen Digitalisierung zu werden.

Welche Rolle spielen dabei die Kolleg*innen bei Cyforwards?

Unser Team hat mich auf diesem Weg hierarchieübergreifend und uneingeschränkt unterstützt. Heute blicke ich auf eine beratungstypisch steile Lernkurve zurück, auf der ich sehr schnell Verantwortung innerhalb des Projekts und gegenüber unseren Kunden übernehmen durfte.

Besonders schätze ich den individualisierten Onboarding-Prozess sowie die ungewöhnliche Selbstverständlichkeit hinsichtlich der Investitionen in das Humankapital der Cyforwards.

So auch die Teilnahme an wichtigen Veranstaltungen wie dem Europäischen Polizeikongress (EPK22).

Welche Eindrücke sind Dir vom EPK22 in Erinnerung geblieben?

Vielleicht ist es sinnvoll folgenden Punkt eingangs vorwegzuschicken: Für mich war es der erste Besuch auf dem jährlich stattfindenden EPK. Sowohl die anwesenden Kongressteilnehmer als auch die herausragende Organisation der Veranstalter haben den Einstieg in die gewachsenen Strukturen sehr erleichtert.

In meinen Gesprächen mit den “alten Hasen” war der hub27 als neuer Standort für eine solch etablierte Veranstaltung regelmäßig Gesprächsgegenstand. Nicht selten wurde davon gesprochen, dass der Locationwechsel – weg vom Alexanderplatz und hinaus auf die Messe Berlin – vor allem als Vorbereitung auf das zu erwartende Wachstum der Branche zurückzuführen ist.

Die gewonnene Weitläufigkeit des Veranstaltungsortes hat dazu beigetragen, dass für das ein oder andere Gespräch etwas mehr Zeit als gewöhnlich blieb. Zeitdruck und überlaufene Stände suchte man hier vergebens. Die Kombination mit der erfassbaren Größe des Besucherstroms hat schnell für eine vertraute Umgebung gesorgt und die Kommunikationsbereitschaft gefördert.

Inwieweit wurden Deine Erwartungen erfüllt?

Im Fokus stand für mich neben dem persönlichen Austausch mit Gesprächspartnern die Identifikation aktueller Trends und Entwicklungen im Polizeiumfeld.

Das Format der inhaltlich breit gefächerten Fachforen hat dazu beigetragen, sehr schnell einen Überblick über die dominierenden Themengebiete erlangen zu können. Diese ließen sich im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung wiederum leicht aufgreifen und vertiefen. Man muss in dem Zusammenhang jedoch festhalten, dass der informations-technologische Fokus, den ich in meiner Vorbereitung auf den EPK vor Augen hatte, nur einer von vielen Aspekten war, der die Veranstaltung letztlich prägte.

Auch das aktuelle Tages- und politische Weltgeschehen wurden vertieft thematisiert. Das reichte vom Krieg in der Ukraine, über arbeitsalltägliche Fragestellungen der Polizeien – wie zum Beispiel die Suche nach sicherer Ausrüstung – bis hin zur Diskussion über die Vereinbarkeit von technisch möglichen und ethisch vertretbaren Lösungen.

Dementsprechend zielgerichtet wurde die inhaltliche Aufmerksamkeit auf die drängendsten Herausforderungen unserer Zeit fokussiert. Sei es der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt, Entwicklungen innerhalb der digitalen Polizeiarbeit und Cyberkriminalität. Oder aber die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunikation und Technologie im Einsatz.

Welches Thema hat die Diskussionen nachhaltig dominiert?

Die Digitalisierungsvorhaben der Polizei standen insbesondere im direkten Austausch der Anwesenden im Fokus der Aufmerksamkeit. Das Klassenziel besteht seit einer geraumen Weile darin, mit den neuesten Entwicklungen Schritt zu halten. Verfügbare Technologien müssen nicht nur genutzt, sondern als fester Bestandteil der Polizeiarbeit implementiert werden.

Es geht also darum modern zu werden beziehungsweise es auch zukünftig zu bleiben. Nicht umsonst gibt es das Programm “P20”. Das ist das Leuchtturmprojekt des Bundesinnenministeriums für die digitale Transformation der Polizei.

In diesem Zusammenhang warteten viele der Anwesenden, insbesondere die Vertreter der Wirtschaft, auf das Ende des Vergabeverfahrens rund um den sogenannten Generalunternehmer. Dass es parallel zum EPK via Twitter von Seiten des Behörden Spiegels einen ersten Hinweis über den anstehenden Zuschlag zugunsten eines Konsortiums geben sollte, überraschte einige.

Wenngleich die vermeintliche Information kurze Zeit später dementiert wurde, so ist das gewählte Vergabeverfahren und die damit einhergehende Entscheidung bis heute ein wichtiger Bestandteil des fachlichen Diskurses.

Schließlich handelt es sich dabei um eine wesentliche, strategische Entscheidung, die die Zukunft der Polizeiarbeit nachhaltig bestimmen wird.

Welches Fazit ziehst Du persönlich aus der Teilnahme am EPK?

Die Teilnahme am EPK hat mir wieder einmal die Herausforderungen vor Augen geführt, mit denen sich unsere Polizei regelmäßig konfrontiert sieht.

Als (Service-)Bürger schenkt man diesen Umständen häufig nur wenig Beachtung. Umso beruhigender ist es zu wissen, dass die öffentliche Hand nicht allein auf weiter Flur steht. Sie kann auf die nötige Unterstützung von starken Partnern im technologischen und transformatorischen Bereich bauen.

Für mich persönlich stellt es eine enorme Bereicherung dar, dass ich durch mein Handeln einen kleinen Beitrag in dieser Entwicklung leisten kann. Ich freue mich deswegen immer darüber mit Menschen in den Austausch treten zu können, die diese Vision teilen und vorantreiben wollen.

Sebastian Menzel, vielen Dank für Deine spannenden Einblicke.


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Über Cyforwards:
Die Cyforwards GmbH bietet eine integrierte Beratung in den Themenschwerpunkten Executive Search und People & Organizational Development. Sie besetzt Führungs- und Fachpositionen überwiegend in der IT-Managementberatung. Der Fokus liegt auf den Branchen Public Sector & Government, Transportation & Mobility sowie Healthcare. Als Transformationsberater und -begleiter unterstützt Cyforwards Individuen und Organisationen, ihre Ziele zu erreichen und Potenziale zu entfalten. Benjamin Wittekind gründete das Unternehmen 2018 in München.  

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Bild: eigenes